Buchbesprechung: Die „Let Them“ Theorie von Mel Robbins

Was macht dieses Buch so besonders?

Es ist die Leichtigkeit, mit der Mel Robbins die einzelnen Themen erzählt. Freimütig beschreibt sie Situationen aus ihrem Alltag sowie ihrem Familien- und Freundeskreis. Als Leserin oder Leser erkennt man sich unweigerlich in vielen dieser Situationen wieder: das Nachdenken darüber, was andere wohl von einem denken, das Beleidigtsein, weil man nicht eingeladen wurde, das ständige Vergleichen mit anderen, der Wunsch, andere Menschen ändern zu wollen, und vieles mehr.

Durch die einfache Erzählweise und die hohe Nachvollziehbarkeit bleibt man am Ball und ertappt sich oft dabei, zustimmend mit dem Kopf zu nicken, weil man die geschilderten Situationen so gut kennt.

Doch auch die Lösung, die Mel Robbins anbietet, ist zumindest in der Theorie einfach: die innere Haltung zu verändern – mit zwei einfachen Worten: „Let them.“ Fast noch wichtiger ist jedoch der zweite Teil: „Let me.“ Es geht darum, den Fokus auf das zu legen, was für einen selbst wichtig ist, und keine Energie darauf zu verschwenden, darüber nachzugrübeln, was andere denken könnten. Stattdessen konzentriert man sich auf die Dinge, die man selbst beeinflussen kann. Und genau deshalb bleiben diese vier Worte „Let them – let me“ so nachhaltig im Gedächtnis. 


Foto © Jenny Sherman