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Pogrom im Scheunenviertel - Antisemitismus in der Weimarer Republik und die Berliner Ausschreitungen 1923

Available Editions

Taschenbuch

Autor:in: Karsten Krampitz
Herausgeber:in: Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V.
Erscheinungsdatum: 02.10.2023
151 Seiten
Sprache: Deutsch
SKU: 9783957325679
Hg. v. Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e. V.In den Straßen nördlich des Berliner Alexanderplatzes, im sogenannten Scheunenviertel, fand im November 1923 ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung statt. Vor allem in der Grenadierstraße konnte der Mob ungestört wüten, verletzen und plündern.Der gewaltvolle deutsche Antisemitismus hat eine lange Vorgeschichte. Bereits im "demokratischen" Preußen gibt es erste Internierungslager und einen Berliner Polizeipräsidenten, der von einer "Ostjudenplage" spricht und dementsprechend handelt.Karsten Krampitz untersucht, wie im Krisenjahr 1923 die verbale Gewalt nach und nach in physische Gewalt umschlägt. Dabei fragt er, warum die judenfeindlichen Ausschreitungen der Weimarer Demokratie heute so gut wie vergessen sind. Die Juden und Jüdinnen der Grenadierstraße waren nach Amerika oder Palästina weitergezogen oder nach Auschwitz deportiert und ermordet worden. Ihre Erinnerung an das Pogrom im November 1923 haben sie zwar mitgenommen, in diesem Buch aber kommen einige von ihnen zu Wort. Die damals angefertigten Opfer protokolle werden nun erstmals publiziert.
Verlagskontakt: verbrecher.buha@kolibri360.de | Gneisenaustraße 2a 10961 Berlin | DE | E-Mail: verbrecher.buha@kolibri360.de
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Product Details
FormatTaschenbuch
LanguageDeutsch
Geografischer BezugBerlin
EpochenErste Hälfte 20. Jahrhundert (ca. 1900 bis ca. 1950)
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